76. Jahrestag der Befreiung des KZ Buchenwald

Das im Juli 1937 auf dem Ettersberg bei Weimar durch die SS errichtete KZ war mit seinen 139 Außenlagern zum Ende des Zweiten Weltkrieges das größte Konzentrationslager auf deutschem Boden.


Hierher hatten die Nazis zwischen 1937 und 1945 fast 280.000 Menschen aus mehr als 50 Nationen verschleppt.

Etwa 56.000 von ihnen wurden ermordet oder starben an Hunger, Kälte, an den Folgen der Zwangsarbeit für die Rüstungsindustrie oder an medizinischen Experimenten.


Auf der Trauerkundgebung des Internationalen Lagerkomitees am 19. April 1945 legten die 21.000 Überlebenden für die Toten von Buchenwald den Schwur von Buchenwald ab.


Angesichts einer erneut erstarkenden und in Teilen faschistischen Rechten, die als größte Oppositionspartei im Bundestag sitzt und deren Vertreterinnen und Vertreter den Nationalsozialismus und dessen Verbrechen als »Vogelschiss« in der deutschen Geschichte ansehen, verpflichtet uns dieser Schwur heute in besonderer Weise.


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