Besuch in der Kinder-Service-Stelle in Prenzlau

Heute arbeitet Marion für die "Mobile Bürgerhilfe", 30 Std./Woche für Mindestlohn. „30 Std… und wieviele Stunden bist du darüber hinaus ehrenamtlich tätig?". Sie schweigt kurz, lächelt: "Viele."


Marion baut Brücken. Sie versteht die Sorgen und Ängste. Immer wieder wachsen neue Ideen, so jetzt die Geburtsbegleitung. „Ich wollte, dass Mütter, die alleine sind, sich nicht alleine fühlen müssen. Dass jemand da ist, um Kraft zu geben und sich mit ihnen freut, wenn das Baby dann da ist.“


In den letzten 1 1/2 Jahren haben die Probleme massiv zugenommen. Die Corona Pandemie hat diese nicht nur an die Oberfläche geholt, sondern auch verschärft: Armut und Existenzängste, Mangel im Gesundheits- und Pflegesektor bis hin zu psychischen Erkrankungen. Ich frage, woher sie die Kraft nimmt weiterzumachen. "Ich kann mich an den kleinen Dingen freuen. Eine Blume, Tiere, meine Enkel natürlich und die Malerei. Und ich bin froh, dass ich meine Mama noch habe." Ihre Augen leuchten, wenn sie davon spricht und auch, wenn sie von den Menschen berichtet, denen sie hilft.


"Wir brauchen dringend eine soziale Politik, die das Wohl der Gesamtbevölkerung und vor allem das der Schwächsten in der Gesellschaft im Blick hat und nicht mehr die Interessen des Großkapitals! Unbefristete Arbeitsverhältnisse bei ordentlicher Bezahlung, höhere Renten, eine angemessene und sanktionsfreie Grundsicherung, soziale Mieten, mehr Unterstützung für Menschen mit Behinderung und Angehörige, Pflege muss bezahlbar sein und und und! Bürgernähe, ganz wichtig! Regionalpolitiker*innen sollten mehr vor Ort sein, um das Gespräch zu suchen und den Menschen zu zeigen, dass sie gesehen und gehört werden. Die einfachen Leute fühlen sich nicht gehört.“

Marion, besser hätte ich es nicht sagen können! Genau dafür setzt sich DIE LINKE ein und genau dafür werde ich kämpfen!


Danke für dein Engagement! Du hast meinen aller größten Respekt!


#machtdaslandgerecht

#DieLinke

#TakeitIsi